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21.04.2017 | UV- und Sonnenschutz | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Vitamin D und UV-Schutz

aus: Der Hautarzt 5/2017

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: PD Dr. H. Stege, Prof. Dr. T. Schwarz

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Erniedrigte Vitamin-D3-Spiegel finden sich bei einem großen Prozentsatz der Bevölkerung. Erniedrigte Vitamin-D3-Spiegel sind auszugleichen. Orale Substitution ist einfach und nebenwirkungsarm durchführbar. Da Vitamin D3 durch Ultraviolett-B (UVB)-Strahlung in der Haut erzeugt wird, besteht die Möglichkeit, erniedrigte Vitamin-D3-Spiegel auch durch UVB-Exposition auszugleichen. UVB, ein totales Kanzerogen, induziert aber Hautkrebs, was die Option, die Vitamin-D3-Synthese durch UVB-Exposition zu stimulieren, einschränkt. UV-Schutzmaßnahmen insbesondere das Meiden von Sonnenexposition, das Tragen von Kleidung und UV-Schutzpräparate, wenn richtig angewandt, korrelieren mit reduzierten Vitamin-D3-Spiegeln. Im Sinne einer Risiko-Nutzen-Abwägung ist der oralen Substitution von Vitamin D3 der Vorzug vor UVB-/Sonnenexposition zur Erhöhung des Serum-Vitamin-D3-Spiegels zu geben.

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