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05.03.2018 | Lipofilling | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Neueste Erkenntnisse und klinische Relevanz

Autologe Fettgewebstransplantation

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 1/2018

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autoren: Prof. Dr. Dr. med. Prof. h.c. mult. N. Pallua, PD. Dr. B. S. Kim, Dr. B. Schäfer

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Das Verfahren des autologen Fetttransfers wurde 1893 erstmals durch den deutschen Chirurgen Gustav Neuber beschrieben. Heutzutage gilt der US-Amerikaner Sydney Coleman als Wiederentdecker der Fettgewebstransplantation, da er diese Methode maßgeblich mit seinem dazu ausgearbeiteten Protokoll prägte. Das Fettgewebe ist wegen seiner volumetrischen und regenerativen Eigenschaften ein anerkannter autologer Filler in der regenerativen plastischen Chirurgie und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Neueste Entwicklungen in der autologen Fettgewebstransplantation und deren klinische Anwendung werden zusammengefasst.
Es wird eine kurze Übersicht über die Bestandteile des Fetttransplantats präsentiert. Im Hauptteil werden die aktuellen Entwicklungen des autologen Fetttransfers dargestellt. Dazu wurden aktuelle Studien analysiert.
Fett ist ein dynamisches Gewebe, das eine Vielzahl verschiedener Zellen enthält. Hierbei spielen insbesondere die enthaltenen Stammzellen, die „adipose-derived stem cells“ (ASC), eine wichtige Rolle. Zudem werden im Fettgewebe Wachstumsfaktoren produziert, wodurch v. a. die Angiogenese gesichert wird. Im Laufe der Zeit wurde das von Coleman entwickelte Protokoll mehrfach modifiziert, und verschiedenste Techniken zur Verbesserung der Fetttransplantation wurden entwickelt.
Der autologe Fetttransfer hat in der regenerativen, plastischen Chirurgie zunehmend an Bedeutung gewonnen. Aktuell besteht noch kein Konsens zur optimalen Vorgehensweise hinsichtlich des Liposuktions‑, Prozessierungs- und Injektionsverfahren, was jedoch durch kontinuierliche Forschung verbessert wird.

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