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12.07.2016 | Implantatchirurgie | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Brustrekonstruktion mit Implantat und Netz oder Matrix

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 3/2016

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autor: Dr. M. Dieterich

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Abstrakt

Mit dem Nachweis der onkologischen Sicherheit der haut- und nippelsparenden Mastektomie haben sich die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Mastektomie verbessert. Dies und die stetige Verbesserung der zur Verfügung stehenden Silikonimplantate haben die heterologe Brustrekonstruktion zu der am häufigsten durchgeführten Operationstechnik im Bereich der Wiederherstellungschirurgie nach Brustkrebs gemacht. Durch die zusätzliche Einführung von supportiven alloplastischen Materialien wie synthetischen Netzen und azellulären dermalen Matrices besteht nun für ein weiteres gut selektioniertes Patientenkollektiv eine Möglichkeit, die Indikationsstellung zur Implantatrekonstruktion nach Mastektomie zu erweitern. Dies ist ein erneuter Schritt, die Lebensqualität für diese Brustkrebspatientinnen zu verbessern. Es bleibt allerdings anzumerken, dass diese supportiven alloplastischen Produkte keine Lösung für alle Probleme darstellen und dementsprechend nur reflektiert eingesetzt werden dürfen. Dieser Beitrag soll einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Materialien geben und deren Einsatz kritisch diskutieren.

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