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13.01.2017 | Hyperpigmentierung | Übersichtsartikel | Onlineartikel

aus: Der Hautarzt 2/2017

Melasma

Ein Update zu Klinik, Therapie und Prävention

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: S. Becker, C. Schiekofer, T. Vogt, J. Reichrath

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Als Melasma (Synonyme: Chloasma, Schwangerschaftsflecken) werden Hyperpigmentierungen bezeichnet, die als Folge einer erhöhten Synthese von Melanin meist in umschriebenen Arealen der Gesichtshaut entstehen. Aufgrund seiner hohen Inzidenz, den häufig stigmatisierenden Folgen und der eingeschränkten Wirksamkeit der aktuell zur Verfügung stehenden Therapieoptionen hat das Melasma gravierende Konsequenzen für die Lebensqualität betroffener Patienten/innen und stellt die behandelnden Ärzte vor große Herausforderungen. Obwohl neben Schwangerschaft und UV-Exposition zahlreiche weitere Risikofaktoren identifiziert werden konnten, ist die Pathogenese bislang noch weitestgehend ungeklärt, und die Therapie gestaltet sich oft sehr schwierig. Von entscheidender Bedeutung für den klinischen Verlauf ist ein konsequentes Meiden der UV-Exposition. Unter einem konsequenten Sonnenschutz sollte unbedingt auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung geachtet werden, in der Regel ist eine orale Vitamin-D-Supplementierung erforderlich. Die etablierten Therapieoptionen, darunter die topische Anwendung von Depigmentierungsmitteln, führen häufig lediglich zu einer Besserung, aber nicht zur völligen Rückbildung der Hautveränderungen. Auch der Einsatz unterschiedlicher Lasersysteme führt oft nicht zum gewünschten Erfolg, hier sind durch die Entwicklung optimierter Therapiesysteme in den nächsten Jahren aber deutliche Verbesserungen zu erwarten. Diese Übersichtsarbeit fasst unseren aktuellen Kenntnisstand zu Klinik, Pathogenese und Therapie des Melasmas zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

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