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24.06.2016 | Haut und Psyche | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Psychische Aspekte bei Pruritus und Therapieoptionen

aus: Der Hautarzt 8/2016

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: Dr. A. Stumpf, C. Schut, G. Schneider

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Abstrakt

Neben biologischen Faktoren, die chronischen Pruritus bedingen und aufrechterhalten können, rücken zunehmend auch psychische sowie psychoneuroimmunologische Faktoren als aufrechterhaltende Faktoren in den Fokus der Aufmerksamkeit.
Der vorliegende Review-Beitrag soll einen Überblick über die aktuelle Forschung bezüglich der Zusammenhänge zwischen psychischen und psychoneuroimmunologischen Faktoren und Pruritus sowie über die daraus resultierenden Therapieoptionen geben.
Der Artikel basiert auf einer Literaturrecherche in der gängigen Datenbank „Pubmed“.
Pruritus ist im experimentellen Setting durch verbale Instruktionen auslösbar und kann durch Placebo- und Noceboeffekte moduliert werden. Stressinduzierende Lebensereignisse können Pruritus auslösen bzw. zur Exazerbation beitragen, was sich auch auf zellulärer Ebene nachweisen lässt.
Das Wissen darüber, dass die Intensität von Pruritus durch Kognitionen, behaviorale Faktoren sowie durch Stress mitbestimmt wird, ist wichtig für die Entwicklung und Anwendung psychotherapeutischer Interventionen. Diese sollten in Zukunft weiter erforscht werden und klinische Anwendung finden.

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