Skip to main content
main-content

12.04.2017 | Haut und Psyche | Übersichtsartikel | Onlineartikel

aus: Der Hautarzt 6/2017

Pruritus der Kopfhaut

Einfach zum Haare raufen?

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: Dr. med. M. Beigi, apl. Prof. Dr. med. E. Weisshaar

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Pruritus der Kopfhaut ist ein häufig beklagtes Symptom und kann durch Dermatosen, Kontaktallergien sowie neurologische, psychiatrische/somatoforme oder systemische Erkrankungen ausgelöst sein. In etlichen Fällen bleibt die Ursache unklar. In der täglichen Praxis stellt der Pruritus capitis immer wieder eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar, insbesondere wenn keine Effloreszenzen erkennbar sind. Eine gründliche Anamnese und eine Untersuchung des Capillitiums, aber auch des gesamten Integuments sind daher essenziell. Befundabhängig sollten eine erweiterte dermatologische Diagnostik, Laboruntersuchungen, bildgebende Maßnahmen sowie eine interdisziplinäre Diagnostik vorgenommen werden. Die Therapie der zugrunde liegenden Ursache ist der erste wichtige therapeutische Schritt, gefolgt von symptomatisch antipruritischen, lokalen und ggf. systemischen Therapien. Dabei ist darauf zu achten, dass gerade bei dichter Kopfbehaarung die Therapie gut umsetzbar sein sollte.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten. Sie benötigen hierzu ein Springer Medizin Login.