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17.06.2016 | Haut und Psyche | Übersichtsartikel | Onlineartikel

aus: Der Hautarzt 8/2016

Chronischer Pruritus

Versorgung in der Praxis

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: Prof. Dr. Dr. h.c. S. Ständer, H. F. Ständer, S. Steinke, P. Bruland, M. Dugas, M. Augustin

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Abstrakt

Chronischer Pruritus ist ein hochprävalentes und multifaktorielles Symptom, das hohe Anforderungen an die Diagnostik, Therapie und Beachtung von Begleiterscheinungen (reduzierte Lebensqualität, Schlafstörungen, psychische Faktoren) stellt. Die Versorgung der Patienten ist daher komplex und bedarf auch einer Betrachtung individueller Therapieziele. Neben der Pruritusfreiheit scheinen insbesondere eine Aufklärung der Ursachen sowie ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis relevant. Um diesem gerecht zu werden, empfiehlt sich der gezielte Einsatz von Fragebögen zur strukturierten Erhebung von Anamnese, Pruritusintensität, Lebensqualität und Therapieverlauf in der Klinik und Praxis. Dennoch bestehen weiterhin viele administrative und ökonomische Hürden im Gesundheitssystem, um Patienten mit chronischem Pruritus die bestmögliche oder durch Leitlinien empfohlene Versorgung anzubieten. Der Ausbau spezialisierter Zentren und die Schulung von Behandlern sind daher dringend erforderlich.

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