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20.10.2017 | Gesichtsrejuvenation | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Studie mit Nutzerinnen von Botulinumtoxin-A und/oder Dermafillern

Körper- und Selbsterleben nach minimalinvasiver Hautverjüngung

aus: Der Hautarzt 12/2017

Zeitschrift:
Der Hautarzt

Autoren: D. Scharschmidt, S. Preiß, E. Brähler, T. Fischer, PD Dr. phil. habil. Dipl.-Psych. A. Borkenhagen

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Weltweit nutzen mehr und mehr Menschen Botulinumtoxin A (BoNT-A) und Hyaluronsäurefiller zur Hautverjüngung, auch in Deutschland.
Studie zu Körperbild und Selbstwerterleben von Frauen mit BoNT-A- und/oder Hyaluronsäurefillerbehandlung.
Es füllten 145 Frauen, die um eine Behandlung mit BoNT-A und/oder Hyaluronsäurefillern nachsuchten, den Body Dysmorphic Disorder Questionnaire, die Rosenberg-Selfesteem-Skala und Fragebogen zu Einstellungen und Motiven zu körperoptimierenden Maßnahmen sowie zu ihren demografischen Merkmalen aus. Anhand dieser Instrumente wurden das Körper- und Selbstbild sowie die Einstellungen und Motive für die Inanspruchnahme minimalinvasiver Hautverjüngung erhoben.
Nutzerinnen minimalinvasiver Hautverjüngung verfügen über einen hohen Bildungsgrad und ein überdurchschnittlich hohes monatliches Nettoeinkommen. Sie leben häufiger in einer Partnerschaft, im Vergleich zu in Berlin lebenden Frauen gleichen Alters. Die Nutzerinnen von BoNT-A und/oder Hyaluronsäurefillern weisen keine Auffälligkeiten in Körperbild und Selbstwerterleben auf. Sie zeigen insgesamt eine moderat-positive Einstellung zu körperoptimierenden Verfahren, und 91 % der Nutzerinnen erreichen ihr Normgewicht (Body-Mass-Index [BMI] ≤25 kg/m2) im Vergleich zu 56 % der deutschen Frauen in der gleichen Altersspanne (25 bis ≥75 Jahre).
In der ersten Studie mit in Deutschland lebenden Nutzerinnen von BoNT-A und/oder Hyaluronsäurefillern zu Körper- und Selbstbild wiesen die Nutzerinnen keine Hinweise auf Störungen des Körper- und Selbstbilds auf.

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