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01.06.2016 | Filler | Übersichtsartikel | Onlineartikel

Fehlbehandlung mit injizierbaren Fillern

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 4/2016

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autor: Prof. Dr. ScM B. Rzany

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Injizierbare Filler sind ein wichtiger Bestandteil der ästhetischen Dermatologie. Sie dienen dazu, die Hautstruktur zu stärken, Fältchen/Falten und/oder Volumen auszugleichen. Vereinfacht lässt sich der Markt auf die abbaubaren Präparate, v. a. Hyaluronsäure (HA)-Präparate, Calcium-Hydroxylapatit und die Poly-L-Milchsäure (PLLA)-Präparate reduzieren. Fehlbehandlungen sind häufiger als unerwünschte Reaktionen und beruhen meistens auf Überkorrekturen in Arealen, wo aufgrund der Anatomie Fillerdepots leicht sichtbar werden. Ein typisches Beispiel hierfür ist die periokuläre Region, wo ein übermäßiges Volumen zur Korrektur von Hohlaugen bzw. feinen Fältchen leicht als „Wulst“ imponiert. Wenn HA-Präparate verwendet werden, lassen sich Überkorrekturen durch Hyaluronidase leicht und schnell korrigieren. Bei Nicht-HA-Fillern ist dies ungleich schwieriger. Ziel jedes Anwenders sollte es sein, Überkorrekturen zu vermeiden, d. h. Anwender sollten sich auf Indikationen begrenzen, die sie beherrschen und bei neuen Indikationen und neuen Fillern eher zu vorsichtig vorgehen. Eine Unterkorrektur ist leichter zu korrigieren als eine Überkorrektur.

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