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08.06.2016 | Fadenlifting | Redaktionstipp | Onlineartikel

Grenzen und Möglichkeiten

Fadenlifting

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 4/2016

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autor: Dr. D. Greiner

Verlag: Springer Medizin

Abstrakt

Die Nachfrage nach Fadenlifting-Behandlungen wächst zunehmend, und die Anwendungsmöglichkeiten weiten sich aus.
Beurteilt werden die Sicherheit, Effektivität, Haltbarkeit und Komplikationsraten des Fadenliftings. Außerdem werden die unterschiedlichen Fadenmaterialien dargestellt.
Es erfolgten die Auswertung einer Literaturrecherche in PubMed mit den Suchbegriffen „barbed structures“, „thread lift“, „Aptos“, „Featherlift“ und „Happy Lift“ sowie die Sichtung der verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Fäden.
Die ersten Fadenlifts zur Anhebung des Mittelgesichtes wurden seit Ende der 1980er-Jahre mit nichtresorbierbaren Fäden durchgeführt. Eine Weiterentwicklung stellte der Besatz mit Widerhaken dar. Aufgrund des Nebenwirkungsprofils (Granulombildung, Fadenmigration, Asymmetrien) setzten sich diese Verfahren nicht durch. Seit einigen Jahren geht die Entwicklung in Richtung resorbierbarer Fäden mit Widerhaken. Das Nebenwirkungsprofil ist deutlich besser. Unterschiedliche Anwendungstechniken, Fadenmaterialien und fehlende Langzeitdaten zur Haltbarkeit erschweren jedoch den Vergleich.
Resorbierbare Fäden mit Widerhaken stellen eine Erweiterung des Behandlungsspektrums in der Ästhetik dar. Stringente Anwendungsindikationen und Anwendungstechniken müssen noch definiert werden. Belastbare Daten zur Haltbarkeit und Langzeitresultate fehlen.

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