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01.06.2015 | Brustvergrößerung | Übersichtsartikel | Onlineartikel

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 2/2015

Ästhetische Mammaaugmentationsplastik mit Silikonimplantaten

Teil 1: Update 2015 – Was hat sich bewährt?

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autor: Dr. R.P. Kuner

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Abstrakt

Eines der wichtigsten und dominierenden Ziele der ästhetischen Brustaugmentationsplastik sollte es sein, die Reoperationsrate als wesentlichen Indikator der postoperativen Qualitätskontrolle so niedrig wie möglich zu halten. Dennoch zeigen die jüngsten amerikanischen, von der FDA geforderten Implantatstudien der Firmen Allergan, Mentor und Sientra (Silimed) bis zu 20 % Reoperationsraten bei der primären Augmentationsplastik im Beobachtungszeitraum von fünf bis zehn Jahren. Bei Revisionsoperationen und Sekundäreingriffen liegen sie noch um einiges höher. So ist offenbar doch die weltweit populärste kosmetische Operation komplikationsträchtiger als ursprünglich angenommen und damit in ihren Folgen unterschätzt.
Wie können die Komplikations- und Reoperationsraten möglichst niedrig gehalten und eine Langzeitstabilität des ästhetischen Ergebnisses am besten erreicht werden?
Der Beitrag diskutiert Konzepte der Brustaugmentation mit Silikonimplantaten, unter besonderer Berücksichtigung der richtigen Implantatselektion, Implantattexturierung, Planung und operativen Logistik sowie der Risiken der „Dual-plane“-Technik.
Um die Durchführung und den Ablauf einer Brustaugmentationsplastik weiter zu optimieren, sollten mehrstufige Patientenschulung, präoperative Planung und an der individuellen Gewebesituation orientierte Implantatselektion, eine atraumatische Präparationstechnik und sorgfältige postoperative Patientenbetreuung primär im Fokus des Operateurs liegen. Werden diese Richtlinien, die sich über lange Zeiträume in der ästhetischen Mammachirurgie entwickelt haben, konsequent umgesetzt, so lassen sich Patienten-Outcome und Zufriedenheit deutlich steigern.

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