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01.03.2014 | Botulinumtoxin | Onlineartikel

aus: Journal für Ästhetische Chirurgie 1/2014

Auswirkung von Botulinumtoxin an der Stirn auf die Brauenposition

Strategien zur ästhetischen Behandlungsoptimierung

Zeitschrift:
Journal für Ästhetische Chirurgie

Autoren: PD Dr. N. Iblher, F. Simunovic, S. Manegold, G.B. Stark

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Abstrakt

Chemodenervierung mittels Botulinumtoxin zur ästhetischen Faltenreduktion der Stirn ist einer der weltweit am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. Die Sicherheit und Effektivität ist in vielfältigen Studien bewiesen. Es gibt bisher jedoch nur wenige Untersuchungen, die das Behandlungsergebnis einer Chemodenervierung der Glabella und des M. frontalis objektiv vermessen und Empfehlungen zur Optimierung der Behandlung für verschiedene Patientengruppen geben.
Nach Darlegung der relevanten muskulären Anatomie der Glabella und der Stirn werden die üblichen Schemata zur Botulinumtoxinbehandlung der Zornesfalte und der horizontalen Stirnfalten vorgestellt. Anhand von 3D-Oberflächenscans der Gesichter von jeweils zehn Probandinnen vor und nach Botulinumtoxinbehandlung von entweder nur der Glabella oder von Glabella und M. Frontalis wurde die Veränderung der genauen Brauenposition vermessen.
Bereits bei der alleinigen Behandlung der Glabella zeigt sich ein Trend zum Absinken der medialen Braue, was sich bei einer Mitbehandlung des M. frontalis verstärkt und nach lateral fortsetzt. Dieser Effekt nimmt mit zunehmendem Alter zu.
Vor allem bei Patienten mit (kompensierter) Brauenptose ist vor einer Botulinumtoxinbehandlung die genaue Evaluation der Stirn, der Brauen und des Anteils der muskulären Stabilisierung ihrer Position notwendig, um die optimale Anpassung der Chemodenervierung an die individuellen Voraussetzungen der Patienten zu erreichen.

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