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01.10.2014 | Alopezie | Übersichtsartikel | Onlineartikel

aus: ästhetische dermatologie & kosmetologie 5/2014

Androgenetische Alopezie individuell behandeln

Evidenzbasiertes Management

Zeitschrift:
ästhetische dermatologie & kosmetologie

Autoren: Prof. Dr. Ulrike Blume-Peytavi, PD Dr. Annika Vogt

Verlag: Urban & Vogel

Abstrakt

Die androgenetische Alopezie (AGA), eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall, führt bei vielen Betroffenen unabhängig von Ausprägung, Alter oder Geschlecht zu einem enormen psychosozialen Leidensdruck und einer nachhaltigen Beeinflussung der Lebensqualität. Die differenzierte und standardisierte Diagnostik der AGA stellt bei Frauen, Männern und Jugendlichen eine essenzielle Grundlage für die Entwicklung eines erfolgreichen therapeutischen Konzepts dar. Behandlungsoptionen reichen von topischen und systemischen Pharmazeutika über kosmetische Produkte, Nutrikosmetika, Haartransplantationen bis hin zu ästhetisch korrektiven Ansätzen. Es obliegt der gemeinsamen Entscheidung von Arzt und Patient, die beste individuell adaptierte Therapie nach Abwägung von zu erwartendem Ergebnis, Umsetzbarkeit und Compliance auszuwählen. Ein notwendiges interdisziplinäres Vorgehen erfolgt individuell, abhängig von weiteren Befunden genauso wie die Entwicklung von Coping-Strategien und die Entscheidung für psychologische Unterstützung. Professionelle Behandlung und empfindsamer Umgang mit der emotional belastenden Situation helfen, eine Vertrauensbasis zwischen Arzt und Patienten zu schaffen, um höchstmögliche Zufriedenheit und Compliance der Patienten zu erzielen. Die S1-Leitlinie zur Diagnostik und die S3-Leitlinie zu therapeutischen Empfehlungen der AGA bieten dem behandelnden Arzt wichtige Orientierungshilfen für ein erfolgreiches, evidenzbasiertes Management betroffener Patienten.

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